02.05.2019

Gesunde Büros und Büromöbel

Ergonomischer Arbeitsplatz

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Der menschliche Körper ist für Bewegung um seine verschiedenen Achsen herum gebaut. Daher gefährdet statisches Sitzen auf Dauer die Gesundheit: es leiden Wirbelsäule, Schultergürtel, Muskulatur, Sauerstoffversorgung und Verdauung. Rund 25 Prozent der Fehltage haben hier ihre Ursachen. Für gesunde Büroarbeit heißt deshalb die Faustregel: 60% Sitzen, 30% Stehen, 10 % Gehen. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter/innen dabei, indem Sie die Arbeitsplätze ergonomisch gestalten und die passenden Qualitätsmöbel aussuchen.

Bürodrehstuhl

Standard sind Rollen und verschiedene körpergerechte Einstellungsmöglichkeiten. Bei ergonomischer Sitz- und Armlehnenhöhe liegen die Unterarme im 90º-Winkel auf dem Schreibtisch auf. Ober- und Unterschenkel bilden ebenfalls einen rechten Winkel, außer bei Sitzneigung. Die Rückenlehne, die immer mindestens bis zu den Schulterblättern reicht, sollte eine verstellbare Lumbalstütze enthalten, mit der der Lendenbereich (S-Beugung der Wirbelsäule) gestützt werden kann. Stühle mit Synchronmechanik erlauben ein dynamisches Sitzen, indem sich die Rückenlehne bei Gegendruck nach hinten neigt.

Büroarbeitstisch

Die Fläche muss mindestens 1,28 qm groß sein, das entspricht einer Abmessung von 160 cm Breite und 80 cm Tiefe. Je nach Art der zu verrichtenden Arbeit sind auch größere Schreibtische erforderlich. Optimal sind Sitz-Steh-Tische, am besten mit stufenloser elektrischer Verstellautomatik. Auch in der Stehposition sollten die Unterarme im 90º-Winkel aufliegen.

Position von Bildschirm und Tastatur

Ergonomisch richtig ist es, wenn der Mitarbeiter einen Mindest-Sehabstand von 50 cm zum Bildschirm einhält und die oberste Zeile maximal in Augenhöhe ist. Bei größeren Bildschirmen und Schriftgrößen kann das bis zu 80 cm gehen. Die Tastatur ist so platziert, dass mindestens die Handballen aufliegen können.

Rollcontainer und Schränke

Beide können zum Stehen und Gehen anregen. So eignen sich höhere Rollcontainer, sogenannte Caddies, auch für kurzzeitige Besprechungen oder Arbeit im Stehen. Eine Alternative dazu sind Highboards, also Schränke mit einer Höhe von 110 cm. Mittelhohe Schränke (140 bis 150 cm) dienen auch der Abschirmung der Arbeitsplätze voneinander. Generell sollten Schränke so angeordnet werden, dass sie Bewegung, also Aufstehen und Gehen, fördern.

Lassen Sie sich bei der ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen sachkundig beraten. Berücksichtigen Sie unbedingt die Raumbedingungen wie Flächenbedarf (Bewegungs- und Verkehrsflächen), Akustik, Klima und Licht. Und fragen Sie Ihre Mitarbeiter/innen.

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