04.11.2019

Umstellung rechtzeitig planen

Supportende für Microsoftprodukte

© Proxima Studio - stock.adobe

Die meisten Microsoft-Produkte unterliegen einem zehnjährigen Lebenszyklus. Bereits in diesem Jahr endete der Support für SQL Server 2008 und 2008 R2. Die nächsten Produkte sind das immer noch so beliebte Windows 7, Windows Server 2008/2008 R2 und Exchange 2010, für die bereits am 14. Januar 2020 der Support eingestellt wird. Für Office 2010 endet die Unterstützung am 13. Oktober 2020. Unternehmen, die diese Produkte einsetzen, sollten die Umstellung auf neue Produkte rechtzeitig planen und ausreichend Zeit für die Umstellung auf neue IT-Systeme einkalkulieren.   

Was droht bei Supportende?

Sie erhalten nach dem Supportende keine Unterstützung mehr für die Fehlerbehebung und auch keine Sicherheitsfixes mehr für Sicherheitslücken, die nach dem Stichtag auftreten. Fehlende Sicherheitsupdates stellen in Zeiten von Hackerangriffen, Verschlüsselungstrojanern und Malware eine große Sicherheitsgefahr für die gesamte IT-Infrastruktur dar. Unternehmen riskieren dadurch den Verlust ihrer Daten. Betriebsabläufe werden unterbrochen. Zudem kostet die Wiederherstellung der Daten und Systeme viel Geld. Unternehmen sollten die Gefahr von Hackerangriffen daher ernst nehmen. Immerhin wurde nach einer aktuellen Forsa-Befragung bereits jedes vierte Unternehmen Opfer von Cyberangriffen. Dabei trifft es die kleinen und mittleren Unternehmen ebenso wie die Großunternehmen.

DSGVO   

Seit Einführung der DSGVO in 2018 sind die strengen Datenschutzvorschriften und das Thema IT-Security noch stärker ins Bewusstsein der Unternehmen gerückt. Werden alte Systeme nicht abgelöst, können neben erheblichen Sicherheits-Risiken auch Compliance-Risiken für die IT-Verantwortlichen und die Geschäftsleitung auftreten. Damit drohen auch hohe Strafen bei Verstößen.   

Fit für die Zukunft

Das Auslaufen des Supports ist eine gute Gelegenheit, alte Geräte und Systeme zu ersetzen und die gesamte Infrastruktur fit für die Zukunft zu machen. In dem Zuge bietet es sich an, die gesamte IT-Struktur im Rahmen einer Sicherheitsanalyse auf den Prüfstand zu stellen und ein Sicherheitskonzept zu entwickeln, das Sie vor Datenverlust, Imageschäden und finanziellen Einbußen schützt. Mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind die Anforderungen an IT-Systeme weiter gestiegen. Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Mitarbeiter für das Thema IT-Security sensibilisieren und regelmäßig schulen. 

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