28.03.2019

Was Bauherren beachten sollten

Büroimmobilie bauen

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Im Segment Büroimmobilien ist zwar ein großer Altbestand vorhanden, auch in sehr guten, zentralen Großstadtlagen. Dennoch gibt es für Investoren und Selbstnutzer gute Gründe, sich gegen Modernisierung bzw. Anmietung von Büroflächen zu entscheiden und statt dessen neu zu bauen. Neben den positiven Konjunktur- und Beschäftigungsaussichten sind dies insbesondere die Vorzüge einer von Grund auf bedarfsgerecht konzipierten Büroimmobilie, die auch die hohen technischen und energetischen Anforderungen erfüllt. 

Büro(t)räume zwischen Ökonomie, Ökologie und Ästhetik

Natürlich geht es beim Neubau um die Investitionskosten. Es gilt, Ökonomie mit Ökologie und Ästhetik in Einklang zu bringen. Im Büro spielt sich für viele Selbständige und Arbeitnehmer ein Großteil des Berufslebens ab – es ist ein „Lebens”-Raum neben anderen. Studien belegen, dass die bauliche Gestaltung, Ausstattung und Klimatisierung messbare Auswirkungen auf Wohlbefinden, Motivation und Kreativität hat – und damit auf die Leistung. Nicht zu vergessen die repräsentative Wirkung auf den Kunden: die funktionale und ästhetische Ausstrahlung einer Immobilie samt ihrer Energie- und Nachhaltigkeitsstandards sind gebautes Selbstverständnis, Visitenkarte des Erfolgs. Angesichts der rasanten wirtschaftlichen Veränderungs- und Modernisierungsprozesse passen viele Altbestände einfach nicht mehr zur Unternehmensphilosophie.

Die wichtigsten Punkte für Bauherren

  • Lage, örtliche Gegebenheiten: Das Baugrundstück sollte gut und verkehrsgünstig gelegen und möglichst auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sein. Parkplätze für Kunden und Mitarbeiter können möglichst ohne besonderen Aufwand eingerichtet bzw. zur Verfügung gestellt werden. Die Möglichkeiten und Grenzen eines bereits vorhandenen Grundstückes sind optimal auszugeschöpfen. Ein Büroneubau in einem Gewerbepark kann eventuell Zusatznutzen im Bereich Infrastruktur und Dienstleistungen bieten.
  • Flexibilität und Ästhetik: Die Raumbedarfe von Unternehmen verändern sich heute schneller als früher. Das Baukonzept sollte darauf reagieren können. Manche Bauträger bieten Modulbauraster an, die auch bei komplexen Grundrissen Anbau, Aufstockung oder Umbau ermöglichen. Das Raumkonzept sollte flexibel nutz- und gestaltbar sein, etwa durch nichttragende Innenwände und leicht einziehbare Zwischenwände.
  • Energieeffizienz und Nachhaltigkeit: Gebäudeausrichtung, Bauweise und Gebäudetechnik sind energiesparend, eventuell auch unter (anteiliger) Nutzung regenerativer Energien. Vielleicht lohnt sich sogar ein besonders anspruchsvoller Energiestandard wie der Passivhaus-Standard. Zur Nachhaltigkeit gehört auch die Verwendung von nachwachsenden, umweltfreundlich produzierten oder recycelten Baustoffen und Materialien.
  • Kosteneffizienz: Bei jeder Neubauplanung ist die Frage nach dem Budget entscheidend: Welches ist die optimale Leistung und Qualität, die ich für meinen Investitionsrahmen erhalten kann? oder „Wie bekomme ich die gewünschte Qualität zu möglichst geringen Kosten?“ Hierbei geht es neben Planung, Bau, Energie- und Sicherheitstechnik und Projektbegleitung auch um Funktionalität und Qualität der Ausstattung sowie die Energie- und sonstigen Betriebskosten.

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